20. Juli 1944 – Attentat auf Hitler - Schwedter Briefmarkensammler-Verein

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

20. Juli 1944 – Attentat auf Hitler

Heft 32

- Eine kurze Betrachtung zum 65. Jahrestag von Ernst Brunke

Schon 1943 hatte sich Oberst Graf von Stauffenberg zu einer Beseitigung Adolf Hitlers bekannt. Am 20. Juli 1944 sollte der Plan verwirklicht werden. Man hatte das Führer-Hauptquartier in Rastenburg dafür vorgesehen. Hier legte von Stauffenberg bei einer Lagebesprechung, in einer Aktentasche versteckt, eine Bombe ab.

Im Glauben, die Bombe würde die entsprechende Wirkung erzielen, machte sich von Stauffenberg auf den Weg nach Berlin (ohne den Erfolg des Attentats abzuwarten) und informierte die Verschworenen um das Regime zu stürzen.
Die Durchführung scheiterte am Widerstand des Wachbattalions. Inzwischen war bekannt, das Attentat war missglückt. Zwar gab es viele Tote in der Umgebung Hitlers, aber Hitler selbst war nur leicht verletzt.

Claus Schenk Graf von Stauffenberg und sein Freund und Mitverschwörer 
Helmut James Graf von Moltke auf einem Ganzsachenausschnitt von 2007.


Als das Ergebnis bestätigt wurde, begannen sofort massive Gegenmaßnahmen. Von Stauffenberg wurde mit anderen Verschwörern sofort standrechtlich erschossen. Viele Verschwörer begingen Selbstmord. Tausende, die in die Verschwörung verwickelt waren, wurden später nach den berüch-tigten Freislerurteilen des Volksgerichtshofes erschossen und in die Gefängnisse und Konzentrationslager eingeliefert.

Das war das Ende einer Verschwörung, wäre sie geglückt, viel Leid wäre uns wohl erspart geblieben.


 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü