Späte Ehrung für einen großen Philatelisten Hans von Rudolphi 1884-1944 - Schwedter Briefmarkensammler-Verein

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Späte Ehrung für einen großen Philatelisten Hans von Rudolphi 1884-1944

Heft 34

- von Konrad Fischer

Hans von Rudolphi ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten in der deutschen Philatelie. Seinen Namen kennen wir im Zusammenhang mit dem Tag der Briefmarke. Er war in verschiedensten philatelistischen Vereinen in Funktionen tätig:

   Seit Mai 1929 war er Geschäftsführer des Berliner Philatelistenverbandes und Mitglied im Arbeitsausschuss der IPOSTA 1930 in Berlin.
   Auf dem Bundestag des Bundes Deutscher Philatelisten 1934 in Danzig wurde er zum Bundesstellenleiter Propaganda gewählt. In dieser Funktion regte er die Einführung eines Tages der Briefmarke an.

In Deutschland fand die zentrale Veranstaltung des ersten Tages der Briefmarke am 7. Januar 1936, dem Geburtstag Heinrich von Stephans, im Marmorsaal des Berliner Zoos statt. Anders als alle anderen Philatelisten in Ämtern war v. Rudolphi während des NS-Zeit weder in der NSDAP noch Mitglied in irgendeiner der zahlreichen Organisationen des Regimes. Hans von Rudolphi verstarb 1944 in Halle/Saale und wurde in der Gruft seiner Eltern auf dem weltbekannten Stadtgottesacker beigesetzt.

Auf Initiative der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke im BDPh haben sich die Philatelisten von Berlin, Halle und Sachsen-Anhalt zusammengetan, um das Grab Hans von Rudolphi kenntlich zu machen. Am 2. Juli 2010 wurde eine Grabplatte zu seiner Erinnerung an der Gruft der Familiengrabstätte anbracht.

Erinnerungsumschlag mit Sonderstempel des Ereignisses


 
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