Philipp Melanchthon - Schwedter Briefmarkensammler-Verein

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Philipp Melanchthon

Heft 34

- von Pfarrer i.R. Dietrich Schulze

Dem Waffenschmied Georg Schwarzerd wurde 1497 in Bretten (Baden) der Sohn Philipp geboren. Der Vater starb früh. Philipp kam nach Pforzheim zu Verwandten und besuchte dort die Lateinschule.
Wie damals in Gelehrtenkreisen üblich, übersetzte er seinen Familiennamen. Auf griechisch hieß er nun Melanchthon.
Er studierte in Heidelberg und Tübingen.
1518 wurde er nach Wittenberg berufen und lehrte dort die Sprachen Griechisch und Hebräisch – mit großem Erfolg.
Melanchthon wurde Martin Luthers Mitarbeiter. Er heiratete die Tochter des Bürger-meisters Knapp und richtete in seinem Haus eine Privatschule ein.
Zeit seines Lebens war er ein friedsamer Mensch und ein Brückenbauer zwischen den Gegensätzen.
Er wirkte entscheidend mit bei der Abfassung des Augsburger Bekenntnisses 1530, des wohl letzten Versuchs, die Einheit der christlichen Kirche zu bewahren – leider vergeblich.
Melanchthon starb 1560 und liegt in der Wittenberger Schlosskirche neben Luther begraben.
An seinem 450. Todestag, dem 19. April 2010, gedenkt die Evangelische Kirche dieses heiligen Glaubenszeugen.



 
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