Franz Liszt - Schwedter Briefmarkensammler-Verein

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Franz Liszt

Heft 36

- von Konrad Fischer

Die internationale Musikwelt ehrte in diesem Jahr den 200. Geburtstag eines großen Musikers des 19. Jahrhunderts - Franz Liszt.

Am 22. Oktober 1811 in Raiding (Österreich-Ungarn) geboren. erhielt Franz Liszt von seinem Vater den ersten Klavierunterricht und konnte schon mit 9 Jahren als Wunder-kind öffentlich auftreten.
Ungarische Gönner stifteten ihm ein Stipendium zur Vervollkommnung seiner Aus-bildung. Diese erhielt er 1821/23 in Wien bei Carl Czerny (Klavier) und Antonio Salieri (Komposition). Danach siedelte er nach Paris über und bildete sich autodidaktisch und durch Privatunterricht weiter.
Von großer Wichtigkeit war für Franz Liszt die Bekanntschaft mit Nicolo Paganini und die Freundschaft mit Frederic Chopin. Durch sie angeregt, erschloß er dem Klavierspiel und der Klaviertechnik neue Bereiche. Von 1835 bis zum Beginn der 40er Jahre lebt Liszt in freier Verbindung mit der Gräfin Marie d'Agoult. Diesem Verhältnis entstammt u.a. die Tochter Cosima, die spätere Gemahlin Richard Wagners.
Konzertreisen führten Franz Liszt in nahezu alle europäischen Länder. Ab 1848 hatte er seinen festen Wohnsitz in Weinmar und später in Budapest, wo er die ungarische Musikakademie gründete.
Hochgeehrt verstarb Franz Liszt am 31. Juli 1886 in Bayreuth.

In diesem Jahr erscheinen in zahlreichen Ländern Sonderausgaben zu Ehren von Franz Liszt, was in Ungarn, Österreich und Deutschland, einschließlich der DDR schon mehrmals geschah.

DDR-FDC von 1961 mit der Notenzeile eines Präludiums und dem Namenszug 
sowie dem Relief von Franz List auf dem 20-Pfennig-Wert einer Sonderausgabe.



 
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