Der olympische Fackel-Staffellauf zu den Olympischen Spielen 1936 - Schwedter Briefmarkensammler-Verein

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Der olympische Fackel-Staffellauf zu den Olympischen Spielen 1936

Heft 36

- von Konrad Fischer

Nach einem alten Brauch brannte bei den olympischen Spielen der Antike ein Feuer als Sinnbild ewig sich erneuernder Jugendkraft, als Sinnbid des Friedens. Es war eine Überlegung des deutschen olympischen Komitees, dieses Feuer von der Stätte des Urprungs der Spiele aus Griechenland nach Deutschland zu holen.
Ein von den Zeißwerken gefertigtes Brennglas entzündete die Flamme in Olympia. Es wurden Fackeln entwickelt, die bei strömenden Regen oder Sturm nicht erlöschten. Von Griechenland, wo allein ein Drittel der Strecke gelaufen wird, mehr als 1.000 km, geht es über Bulgarien, Jugoslawien, Ungarn, Osterreich, Tschechoslowakei bis Deutschland.
Mehr als 3.000 Läufer, für die je eine Strecke von 1 km festgelegt ist, geben das Feuer weiter. Auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens beteiligten sich am Fackelstaffellauf, so der Athener Oberbürgermeister, der jugoslawische König, sowie der Präsident des österreichischen olympischen Komitees.
Rund 250 km mißt die Strecke auf deutschem Boden. Vor dem Dom wird das Feuer vom olympischen Komitee und der Stadt Berlin empfangen und von dort auf den letzten 12 km zum Reichssportfeld gebracht. Der Marthonsieger der I. Olympischen Spiele der Neuzeit von 1896 in Athen, der griechische Bauer Spyridon Louis, entzündete dann das Olympische Feuer.

Die Gemeinschaft für Gegenwartsphilatelie erinnerte mit einem Plusbrief an den 75. Jahrestag 
des ersten Olympischen Fackel-Staffellaufes von Olympia nach Berlin.


 
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