Schwedt - 2012 - Schwedter Briefmarkensammler-Verein

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Schwedt - 2012

2012

- eine Briefmarken-Präsentationsschau mit Offener Klasse








Unsere Ausstellung am 20. und 21. 0ktober im Vereinshaus “Kosmonaut“ war wieder ein voller Erfolg. Die Organisatoren behielten auch diesmal die bewährte Form  bei, die Ausstellung der "Populären Philatelie" zu widmen. Es wurden also nicht nur  Exponate von und für "Spezialisten", sondern die ganze Themenbreite aktueller Sammelgebiete gezeigt, besonders auch solche, die Kinder und Jugendliche und den “Normalsammler“ ansprechen sollten:

Deutschland 1872-1900

Der City Brief Bote in Schwedt

Die Postkarte

Zypern – Zankapfel im Mittelmeer

Preußische Posttarife 1850-1859

Mühlen – die Wiege der Technik

Der Roland von Brandenburg

Prähistorische Tiere

Die Völkerschlacht bei Leipzig

Große Katzen

Fußball-WM 1930-1982

Der Schiedsrichter

Grimms Märchen

Der Struwwelpeter

Was andere ärgert

Das Pferd

Die Ausstellung: Bürgermeister Polzehl lässt sich interessante Exponate erklären

Es waren feierliche Augenblicke, als am 20. 0ktober um 10.00 Uhr der Schirmherr der Ausstellung, Bürgermeister Jürgen Polzehl, die Ausstellung eröffnete und die Gäste und Besucher begrüßte. Aus dem benachbarten Polen waren Gäste aus Gryfino und Poznan anwesend, ebenso eine Delegation vom Partnerverein Bayer Leverkusen.

Neben dem Tag der Briefmarke war die Ausstellung dem 300. Geburtstag Friedrich II. (1712-1786), “dem Großen“ und der Zerstörung und schließlichen Beseitigung des Schwedter Schlosses gewidmet. In diesem einst größten und kulturhistorisch bedeutendstem Hohenzollernschloss außerhalb Berlins waren alle preußischen Könige, so auch der “Alte Fritz“, im Laufe ihres Lebens irgendwann einmal zu Gast.  

Diesen Ereignissen trug das Belegprogramm mit dem Sonderstempel, einer “Marke Individuell“ und ein ansprechender Ausstellungskatalog Rechnung. Ein darin von Wolfgang Ehrhardt geschriebener Beitrag zur Geschichte des ehemaligen Schwedter Schlosses fand bei Besuchern und Auswärtigen besonderes Interesse.
Eine im Vorfeld der Ausstellung betriebene Öffentlichkeitsarbeit in der Tagespresse, den "freien" Zeitungen und im "Rathausfenster" bescherte den Veranstaltern so viele  Besucher,  wie lange nicht. Die angebotenen  Erinnerungsbelege hatten offenbar den Nerv der Schwedter  getroffen und waren schon am ersten Tag bis Mittag vergriffen, so dass schnell noch Exemplare angefertigt werden mussten.

Eine Publikumsumfrage unter überwiegend philatelistischen Laien nach dem interessantesten Exponat brachte ein unerwartetes, uns alle überraschendes Ergebnis:

Bis auf eins, wurde jedes Exponat mindestens einmal genannt. Die mit Abstand meisten Stimmen erhielt das Exponat “Die preußischen Posttarife“. Den 2. Platz belegten die "Bundespräsidenten“ knapp vor “Große Katzen“ und “Grimms Märchen“. Danach folgten mit geringen Abständen die Ärgernisse der Sammler, Zankapfel Zypern, die Mühlen, der CBB, die Dinos, der Struwwelpeter und die Postkarte.

Ein Festabend des Vereins mit unseren Ehepartnern und Gästen bildete den würdigen Abschluss des ersten Ausstellungstages. Nach einem spannenden Vortrag “Schwedt im Jahre 1945 - was Briefe erzählen können“ von W. Ehrhardt gab es in gemütlicher Runde anregende Gespräche. Dabei wurde manch lustige Anekdote aus dem Vereinsleben und den Begegnungen mit Vertretern der Partnervereine zum Besten gegeben.

Unterm Strich war die SCHWEDT-2012 wieder eine gelungene Ausstellung, und nach dem geringen Zuspruch des vorigen Jahres, kamen diesmal erfreulicherweise auch wieder zahlreiche am Briefmarkensammeln interessierte Besucher, dabei auch einige prominente Bürger unserer Stadt – aber trotz großem Bemühens und Werbens in den Tagen vor der Veranstaltung konnten nur ganz wenige Jugendliche begrüßt werden. 
Erfreulich war auch der Besuch eines Teams des heimatlichen Fernsehens “Uckermark-TV“, dessen Bericht über unsere Ausstellung am Sonntag und Montag ausgestrahlt, (und jetzt in unserer Homepage zu sehen ist) nach Aussagen aus dem Bekanntenkreis große Beachtung fand.
An dieser Stelle soll auch den vielen fleißigen Helfern, Organisatoren, Ausstellern und den Sponsoren gedankt sein, insbesondere auch den Freunden Heinz Rämisch für die Rahmenpflege und Siegfried Bruntsch und der Firma Voss für die Bereitstellung des Fahrzeugs und den Rahmentransport.


Die  Freunde  Müller,  Rämisch,  Bendig,  Schleicher,  Uhlig,  Meiners  und  Fischer beim Einlegen der Exponate. Da unserer vereinseigenen Rahmen nicht den Maßen des BDPh entsprechen, erfordert das Bestücken und Wiederentnehmen sowie der Auf- und Abbau der Ausstellung etwas mehr Zeit und Mühe – dafür verursachen sie uns keine Kosten!

Der wichtigste Mann: der Schatzmeister
(beim Belegeverkauf)

und was wäre eine Ausstellung ohne Händler?
(hier unser Vereinsmitglied Heinz Ihmann)

Unsere Briefmarkenschau Schwedt 2012 war auch im lokalen Fernsehen zu sehen:


 
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