Belege von Schmalspurbahnen der Deutschen Reichsbahn - Schwedter Briefmarkensammler-Verein

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Belege von Schmalspurbahnen der Deutschen Reichsbahn

Heft 39

- von Günter Schäfer

Die Deutsche Reichsbahn pflegte mit dem Betrieb der Schmalspurbahnen technische Denkmäler und bot im vorigen Jahrhundert Touristen und Urlaubern interessante Erlebnisse in landschaftlich schönen Gebieten an der Ostsee, dem Erzgebirge und der Lausitz.
Die Schmalspurstrecken im Spreewald, im Oderbruches und in Mecklenburg-Vorpommern wurden aus unwirtschaftlichen Gründen leider unwiederbringlich abgebaut – die heute mit Sicherheit ebenfalls touristische Erlebnisstrecken wären.
Die Schmalspurstrecken Puttbus-Göhren (Rasender Roland), Bad-Doberan–Kühlungsborn (Molli), Harzquerbahn (HSB), Selketalbahn, Lößnitztalbahn, Freital-Kippsdorf, Zittau-Johns-dorf/Oybin und Cranzahl-Oberwiesenthai wurden alle Ende des 19. Jahrhunderts (zwischen 1886 und 1898) erbaut und sind heute noch überwiegend im planmäßigem Dauerbetrieb. 
Die nach dem verheerenden Hochwasser im Sommer 2002 stark zerstörten Erzgebirgsbahnen wollte die DB "kostengünstig" demontieren - hatte dabei aber die Rechnung ohne die Anrainer und Eisenbahnenthusiasten gemacht, die in den letzten 10 Jahren Teilstück um Teilstück in Eigeninitiative wieder aufbauten und für Museumsfahrten nutzen (s.u.a. auch die Fernsehsendungen "Eisenbahnromatik").
Und da natürlich auch Post mit den Schmalspurbahnen befördert wurde, gibt es davon auch Belege, die meist den stumpfovalen Bahnpoststempel tragen. Nachfolgend einige Belege aus den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts.

Die Feldpost war bis etwa 1930 gebührenfrei und die Feldpostkarte wurde im vorliegenden Fall in einem Briefbeutel zu einer Briefverteilstelle befördert. Von dort aus erfolgte die Verteilung auf die Empfangsorte (s. Feldpost-Karte von Oybin über Zittau zur Sammelstelle Leipzig 1).



 
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