Jahreshauptversammlung des Schwedter Briefmarkensammlervereins e.V. - Schwedter Briefmarkensammler-Verein

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Jahreshauptversammlung des Schwedter Briefmarkensammlervereins e.V.

2014

Liebe Vereinsfreunde,
Ich möchte euch zunächst einmal noch alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und Schaffenskraft für das Jahr 2014 wünschen und gleichzeitig für Euer Mitwirken für unseren Schwedter Briefmarken-Sammlerverein danken.
Wenn heute viele Vereine über mangelnde Aktivitäten ihrer Mitglieder klagen, können wir doch mit einigem Stolz feststellen, dass sich die meisten von euch am Gestalten unseres Vereinslebens, mit dem Höhepunkt der regelmäßigen Ausstellungen beteiligen. Aber liebe Freunde, unser Altersdurchschnitt wird kaum geringen und wir sollten uns überlegen, künftig andere Prämissen zu setzen und zu überdenken, wie lange wir noch in der Lage sein werden, jährlich eine Ausstellung durchzuführen. In der Diskussion sollten wir darüber sprechen.

Blicken wir zunächst auf das Jahr 2013 zurück:
Da ist als erstes zu nennen, dass wieder drei unserer Mitglieder ausgezeichnet wurden:

Günter Klahre mit der Ehrennadel des BDPh in Bronze,
Dr. Hans-Werner Meiners und Edward Jankowski mit der Ehrennadel des Landesverbandes in Bronze.

Dazu unser aller Glückwunsch!
Allein das ist schon ein Beleg für erfolgreiches Arbeiten unserer Vereinsmitglieder. Aus den mit durchschnittlich 18-20 Teilnehmern immer gut besuchten Zusammenkünften, bei denen neben dem Tausch und aktuellen Informationen stets auch gehaltvolle Fachthemen auf der Tagesordnung stehen, ragten folgend Ereignisse heraus:

  • der schon zur Tradition gewordene Vortrag unserer Berliner Freunde Peter Fischer und Dr. Peter Tichatzky,

  • die Vorträge von Hans-Werner Meiners und Harry Lüdke, womit zugleich deutlich wurde, welche Potenzen wir im Verein haben und das praktisch jeder von uns mit ähnlichen Vorträgen aufwarten könnte,

  • die Vereinsfahrt zur Berliner Briefmarkenbörse mit diesmal 15 Teilnehmern

  • zwei Spielabende und als absoluten Höhepunkt des Jahres

  • unsere Ausstellung SCHWEDT-13, die wieder von Bürgermeister Polzehl als Schirmherr eröffnet wurde und ganz im Zeichen der Eisenbahn stand und

  • der im Nachgang am 13. Dezember begangene 140. Jahrestag der Eröffnung der Eisenbahn zwischen Angermünde und Schwedt mit der Neuauflage des Sonderstempels und gut gelungener Pluskarten.


Aber auch an den überregionalen Veranstaltungen beteiligten wir uns:

  • am Landesverbandstag in Bernau

  • an der Festveranstaltung zum Tag der Briefmarke in Potsdam, wo sich der neue BDPh-Schatzmeister Michael Fukarek vorstellte

  • an den Seminaren in Wildau und Glienicke, die mit ihrer interessanten Thematik immer wieder einen Besuch wert sind - und die wie diesmal in Wildau durch Dr. Meiners, zum wiederholten Male von Mitgliedern unseres Vereins mitgestaltet wurden und

  • nicht zu vergessen unsere Aussteller, die wieder einige tolle Ergebnisse und hohe Prämierungen erreichen konnten.


Bei allem persönlichen Engagement von uns sind die Garanten für den Erfolg jedoch eine gute Verbindung zum Landesverband (was durch meine Mitarbeit im LV- Vorstand natürlich recht einfach zu bewerkstelligen ist), zur Stadtverwaltung als unseren größten Sponsor mit Bürgermeister Jürgen Polzehl und zum Liegenschafts- und Kulturamt mit Frau Doris Schulze an der Spitze, sowie zur Stadtsparkasse.
Auch die Zuschüsse der "Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte" für die Ausstellung sind immer eine willkommene Hilfe, wofür an dieser Stelle gedankt werden soll.
Ein großes Dankeschön gebührt auch der Deutschen Post Philatelie in Weiden, die uns als “guter Kunde“ den zweiten Sonderstempel zu begünstigten Konditionen überließ.
Unsere Ausstellung 2013 war wieder eine Briefmarken-Präsentationsschau zur populären Philatelie, bei der wir nicht nur hoch spezialisierte Exponate ausstellen, sondern der Offenen Klasse und dem Sammeln moderner Philatelieprodukte einen breiten Raum bieten und damit unseren Sammlern und dem Publikum entgegen kommen. Ich glaube jedoch, dass die Zukunft der organisierten Philatelie auch weiterhin die ganzen Breite und Vielfalt unseres schönen Hobbys umfassen wird und neben dem Forschen auch das Gestalten und den spezialisierten Wettbewerb beinhaltet.
Dass es daneben aber auch noch viele neue Wege zu beschreiten geben wird bezeugt bereits die Internetpräsenz des BDPh, in der man schon jetzt neben vielen aktuellen Informationen z.B. auch die verschiedensten Exponate betrachten kann. So ist auch unsere Homepage ein zukunftsträchtiger Beitrag. Aber auch hier gibt es noch viele ungenutzte Reserven.
In einer der nächsten Zusammenkünfte wird unser Experte Hans-Werner Meiners einmal vorführen, was heute alles mit dem Computer für unser Sammelgebiet gemacht werden kann, wie vielfältig die Informationsmöglichkeiten sind und wie sich auch die Vereinsarbeit künftig einfacher und übersichtlicher gestalten lässt.
Nun will ich euch, die ihr keinen Computer habt, keine Angst machen - aber als Verein können wir uns den modernen Medien nicht verschließen und müssen mit der Zeit gehen. 
Letztlich ist der Homepage-Erfolg auch in den Vereinsheften mit der Darstellung unseres Vereinslebens und manch darin veröffentlichtem Artikel begründet. Und wie ich schon erwähnte, schlummern noch viele Reserven in uns...
Betrachten wir nur einmal die zu besonderen Anlässen produzierten Souvenirs. Wir haben zwar seit Jahren immer wieder Sonderbelege gefertigt und angeboten, aber mit den Pluskarten zum ersten mal damit einen nennenswerten Gewinn erzielen konnten. Die Lehre daraus kann nur sein, solche Belege herzustellen, die auch außerhalb unserer Region breite Sammlerkreise ansprechen.
Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang - und das mit einigem Stolz, dass der wieder von mir entworfene Sonderstempel viel Beifall gefunden hat und sogar von einigen “Trittbrettfahrern“ zur Produktion von Belegen für die persönliche Bereicherung genutzt wurde.

Zur Mitgliederstruktur 
Zur Mitgliederstruktur muss gesagt werden, dass sie leider immer weiter rückläufig ist. Zum 01.01.2014 gehören nur noch 54 Mitglieder unserem Verein an. Ein Todesfall, das Ausscheiden aus finanziellen Gründen unserer polnischen Freunde (die jedoch weiterhin von uns betreut werden), ein Wohnungswechsel und altersbedingte Austritte konnten nicht durch Neuzugänge ersetzt werden.

Die Partnerschaftsbeziehunqen
Die Partnerschaftsbeziehunqen zu den Vereinen in Leverkusen, Gryfino (Greifenhagen), Plock und Poznan (Posen) werden weiterhin gepflegt. Wie schon in den Vorjahren erfolgt das meist brieflich, telefonisch oder per Internet. Mit dem Leverkusener Bayer-Verein werden regelmäßig Artikel für die Vereinshefte und Souvenirs ausgetauscht.

Zur Öffentlichkeitsarbeit
Zur Öffentlichkeitsarbeit ist recht Unterschiedliches zu sagen:
Die lokale Presse hat uns wieder einmal enttäuscht. Kann man noch nachvollziehen, dass das “Rathaus-Fenster“ nicht jeden unserer Berichte abdruckt, ist es völlig unverständlich, das selbst persönliche Absprachen mit dem Leitern der Stadtredaktionen der Märkischen Oderzeitung (MOZ) und die verabredete Übermittlung von Text und Bild per E-Mail nicht zu einer Veröffentlichung führte.
Dazu gleich das aktuelle Beispiel: in der gestrigen Ausgabe erschien eine kleine Spalte zur Briefmarkenübergabe am nächsten Freitag in Criewen - ohne Abbildung von Marke und Sonderstempel!
Positiv dagegen das lokale Fernsehen UM-TV, das aufgrund einer kurzen E-Mail-Info über unsere SCHWEDT-13 berichtete und die Videoschau mit den Schwedter Jahreshöhepunkten in denen der Bürgermeisters uns lobend erwähnte.
Sehr erfreulich war die Veröffentlichung unserer Berichte über das Bahnjubiläum in den philatelistischen Fachzeitschriften. Besonders möchte ich die in der Vergangenheit viel gescholtene “Philatelie“ nennen. Als ich einen kritischen Artikel über die Behandlung der Pluskarten durch die Post an die Radaktion sandte, meldete sich umgehend, und für mich überraschenderweise, Flerr Maassen persönlich und versprach, darüber zu berichten. - Also war bestimmt so manche Kritik an der "philatelie" übertrieben und unberechtigt!
Mit unseren bisher 40 erschienenen Vereinsheften haben wir in 20 Jahren Zeugnis vom Wirken unseres Vereins abgelegt; dabei eine Menge Wissen verbreitet und den Lesern manch genüssliche Lektüre geboten. Dabei möchte ich an unseren unvergessenen Freund Günter Nuyken erinnern, der nicht nur den Anstoß für die Herstellung der Hefte gab, sondern sie in seiner Firma "bie-dro KG" in Bielefeld auch noch kostenlos für uns vervielfältigte - und das geschieht noch jetzt! Dafür von hier ein ganz herzliches Dankeschön an Sohn Thomas Nuyken und Herrn Bergenthal, als die zuverlässige Kontaktperson.
Zur Öffentlichkeitswirksamkeit muss ich nochmals über unsere Homepage sprechen. Wenn ich im vorigen Jahr bereits stolz von 13.000 Usern berichten konnte, sind es bis heute rund 23.500 interessierte Sammler aus 79 Ländern aller Kontinente, die sich unsere Beiträge angesehen haben - also mehr als 10.000 im Berichtszeitraum! Und es ist anzunehmen, dass die meisten zuvor noch nie etwas von Schwedt und unserem relativ kleinen Verein gehört zu haben. Aber es ist wie bei den Vereinsheften, eine Resonanz dazu kommt (fast) nur von außerhalb. Nicht ohne Grund sagt man wohl, dass der Prophet im eigenen Land nicht zählt...

Zum Ausstellunqswesen
Zum Ausstellunqswesen möchte ich hier nur sagen, das sich mit Konrad Fischer, Heinz Ihmann, Günter Klahre, Dr. Hans-Werner Meiners, Maximilian Reiter und Wolfgang Ehrhardt 6 Vereinsmitglieder am Wettbewerb und 9 an Präsentationsschauen beteiligten.
Eine Auflistung erscheint wieder im nächsten Vereinsheft.

Das alte Jahr klang mit viel Arbeit für unseren Schatzmeister Eckhard Baumunk aus, der viele Stunden und einige Einweisungen in der Sparkasse verbringen musste, um das neue SEPA-System beherrschen zu lernen, damit er auch künftig alle Geldgeschäfte wie das Abbuchen der Beiträge ordentlich erledigen kann.

Auch in der Verbandstätigkeit wurden entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Im Vorstand sind wir uns einig geworden, die von uns mit angeregte Vereinigung mit den Berliner Philatelisten in vollem Umfang auch mit zu vollziehen. Der neuen Satzung stimmen wir zu und werden unsere Vereinssatzung im Laufe dieses Jahres entsprechend anpassen. Ich schlage der Versammlung vor, darüber abzustimmen, dass ich als Vorsitzender im Namen unseres Schwedter Briefmarken-Sammlervereins zum bevorstehenden Verbandstag für den Beitritt zum Philatelistenverband Berlin-Brandenburg stimmen darf.


 
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