Die SCHWEDT - 2017 - Schwedter Briefmarkensammler-Verein

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Die SCHWEDT - 2017

2017

Die diesjährige Ausstellung wurde wieder gemeinsam mit der Fachgruppe Numismatik und den Freunden der Heimat-Literatur ausgerichtet. Dank des Schwedter Kulturbundes, der die Raummiete sponserte, konnte für die Veranstaltung der Saal des Freizeithauses "Kosmonaut" genutzt werden, der allen Beteiligten optimale Voraussetzungen für die Präsentation ihrer Exponate bot.

Neben den ausgestellten 16 philatelistischen Exponaten
1. Schwedter Ansichtskarten (Eckhard Bendig)
2. Schwedt 1945-1948 (Wolfgang Ehrhardt)
3. Schwedt´s Post in der frühen DDR (Wolfgang Ehrhardt)
4. SBZ- und DDR-Post-Besonderheiten (Heinz Ihmann)
5. Die Wendezeit oder Beginn der Wiedervereinigung (Maximilian Reuter)
6. Die DDR-Post vom 2.7. bis 2.10.1990 (Winfried Schleicher)
7. Die GI´s sind da (Heinz Ihmann)
8. Feldpost im 1. Weltkrieg 1914-1918 (Dr. Hans-Jörg Wilke)
9. Die Angermünder Poststempel (Dr. Hans W. Meiners)
10. Die Olympischen Spiele 1936 in Berlin (Konrad Fischer)
11. Telefone des 19. und 20, Jahrhunderts (Günter Schäfer)
12. Luftpost-Ganzsachen der USA (Horst Heller)
13. Vogelparadies Unteres Odertal (Heinz Stephan)
14. Der Tag der Briefmarke nach 1945 (Hans Fritsch)
15. Ludwig Erhard - Vater des Wirtschaftswunder (Bruno Nachtigal)
16. Leuchttürme (Rainer Lange)
stellte Jan Peter Lang in mehreren Vitrinen sein sehr schönes umfangreiches numismatisches Exponat "Martin Luther - 500 Jahre Reformation (1517-2017)" aus.

Die Freunde der Heimat-Literatur boten auf 7 Ständen Publikationen von Museen, Heimatvereinen und Ortschronisten an. Geschichtsinteressierte konnten preiswert Heimatkalender, Ortschroniken, Landkarten und ähnliches verschiedener märkischer Städte erwerben.

Im Mittelpunkt stand natürlich die Philatelie, die auch die meisten Besucher anlockte. Dazu trugen zwei Briefmarken-individuell mit historischen Abbildungen des ehemaligen Schwedter Hohenzollern-Schlosses und dazu passende Sonderumschläge sowie ein Sonderstempel bei.


Die Marken zeigen das Schloss von der Wasser- und der Garten-Seite.

Allerdings war wegen verschiedener Probleme durch den Schlossgitter-Verein der Termin der Modell-Aufstellung/Einweihung erneut und kurzfristig verschoben worden - aber die Marken warenschon fertig …!

Insgesamt können wir sagen, dass die Ausstellung wieder ein schöner Erfolg für unseren Schwedter Briefmarken-Sammlerverein war. Obwohl wir mit mehr Besuchern ge-rechnet hatten, sind wir doch mit dem Umsatz der Marken und Erinnerungs-Umschläge mit Motiven des ehemaligen Schlosses unserer Stadt recht zufrieden - und auch die Marken mit noch eilig angefertigten Belegen des Kinder-Zeichenwettbewerbs fanden ihre Abnehmer.

Hinter dem Verkaufsstand unseres Vereins mit den ausgelegten Belegen sieht man doch einige Besucher zwischen den Ausstellungsrahmen.

Wie es seit einigen Jahren bei uns üblich ist, wurden auch in diesem Jahr die auszustellenden Exponate aus einer Reihe Anmeldungen gezielt ausgesucht. Dabei wurde wieder Wert auf die ganzen Breite und Vielfalt der modernen Philatelie gelegt. So wurden bereits im Rang 2 hoch bewertete neben neu erstellten Exponaten und solchen der Offenen Klasse neben Ansichtskarten gezeigt.
Jeder Besucher wurde wieder gebeten (auf vorbereiteten Formularen) die ausgestellten Exponate zu bewerten. Dabei wurden die bereits bei Rang-Ausstellungen hoch bewerteten gar nicht unbedingt als die besten Exponate anerkannt, was nur zeigt, dass nicht nur Philatelisten zu den Besuchern zählten. Die Reihenfolge hierbei war: Exponat Nr. 13, 9, 2, 5. In der Offenen Klasse zählte der Heimvorteil; hier wurde mit großem Vorsprung die Nr. 1, die Schwedter Ansichtskarten vor Nr. 8, 2, und 5 erwählt.
Eine "Expertenjury" bewertete dann die Exponate 4, 8, 14 und 15 mit Gold.

Daneben waren die Organisatoren des Schwedter Internationalen Kinderzeichenwettbewerbs eingeladen, sich vorzustellen und ihre zum 50-jährigen Jubiläum herausgegebenen Marken-individuell vorzulegen und anzubieten. Die Initiatoren dieser interessanten Marken mit Kinder-Zeichnungen sind keine Philatelisten und wussten nicht recht, sie zu vermarkten. Deshalb bot unser Verein an, die etwa zeitgleich stattfindende SCHWEDT-2017 auch für die Vorstellung des Zeichen-Wettbewerbs zu nutzen.


Als kleines Extra wurde dazu der bereits vorbereitete Sonderstempel zur Einweihung des Schlossmodells ergänzt und ein Kind mit Staffelei im Schlosspark eingefügt.

Die 6 Marken-individuell mit Kinderzeichnungen

Der Internationale Kinderzeichen-Wettbewerb wurde im Jahre 1967 von Schwedter Kuns-erziehern unter dem Motto "Entlang der Erdölleitung Freundschaft" für die Kinder der an der Pipeline liegenden Länder geschaffen und wurde schnell zu einem weltweit beachteten Erfolg. Trotz gesellschaftlicher Umbrüche ist es der Stadt Schwedt gelungen, diesen einzigartigen Wettbewerb zu erhalten. Heute reichen jährlich 2.000-3.000 Kinder und Jugendliche aus ganz Europa in den unterschiedlichsten Techniken zu den verschiedensten Themen ihre Arbeiten ein, zu deren Verstehen kein Dolmetscher nötig ist. Nach Auswahl durch eine internationale Jury werden jährlich rund 600 Arbeiten in einer Ausstellung an den Uckermärkischen Bühnen in Schwedt gezeigt. Danach folgen Wander-ausstellungen der preisgekrönten Arbeiten. Die Preisträger erhalten interessante Sach- und Geldpreise. Träger des Wettbewerbs ist seit 2012 der Verein der Freunde und Förderer der Musik- und Kunstschule "J. A. P. Schulz" der Stadt Schwedt/Oder. Gefördert wird er durch das Ministerium für Sport und Bildung des Landes Brandenburg, der Stadt Schwedt und des Landkreises Uckermark.
Ein altes Plakat von 1969 macht sich noch gut als Zudruck eines Souvenirumschlags.

















Im Vorlauf auf die SCHWEDT-2017 hat uns die örtliche Presse zum wiederholten male im Stich gelassen und ist unserer Bitte nicht nachgekommen, als Werbung für die Ausstellung eingesandte Texte mit den Abbildungen unserer Marken-individuell zu veröffentlichen.
Dafür erschienen im Nachlauf neben einem Kurzbericht im Uckermark-TV mehrere Artikel mit Fotos in den heimatlichen Zeitungen. Davon stellvertretend folgender Artikel aus der Märkischen Oderzeitung (MOZ) vom 19.9.2017.


 
 
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