NDP-Belege aus Schwedt - Schwedter Briefmarkensammler-Verein

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NDP-Belege aus Schwedt

Heft-48

- von Wolfgang Ehrhardt

Ergänzend zum Bericht über den Norddeutschen Bund, dem ja auch Schwedt angehörte, seien zwei Belege mit Marken des Norddeutschen Postbezirks unserer Stadt vorgestellt:
Ein Paketbegleitbrief vom 11.12.(1869)
mit schöner Buntfrankatur über 3½ Groschen mit je einer ½, 1, und 2 Groschen-Marke und dem 1868 eingeführten Paketklebezettel, der neben der Nummer auch den Aufgabeort angab.
Die Gebühren wurden Gewichts- und Entfernungsabhängig berechnet. Ein Pfund kostete für die Entfernung von 10-15 Meilem = 6 Pfennig. Das 6½ Pfund schwere Paket in das 13 Meilen entfernte Berlin kostete 39 Pfg. = 3½ Groschen.

Eine Correspondenz-Karte

die der Schwedter Handweiksmeister R. Schärpke am 28.10.(1870), 9-10 Uhr abschickte und die laut rückseitig abgeschlagenen Ankunftstempel noch am gleichen Tag nit dem 3. Bestellgang um 5½ - 7 Uhr in Berlin zugestellt wurde.
Die Correspondenz-Kate als "offene" Postkarte wurde auf Betreiben Heinrich Stephans, der seit April 1870 Generalpostdirektor des Norddeutschen Bundes war, am 1.7.1870 eingeführt.
Die Gebühr war anfangs noch die vom einfachen Brief: 1 Groschen.


 
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